Prüfung, Wartung & Technik

Legionellenprüfung

Die Legionellenprüfung ist die Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen in Großanlagen: bei vermieteten Wohngebäuden alle drei Jahre, bei öffentlichen und gewerblichen Gebäuden jährlich.

Untersucht wird an mindestens drei Stellen — Vorlauf, Rücklauf der Zirkulation und der am weitesten entfernten Entnahmestelle — durch ein akkreditiertes Labor. Der Betreiber muss die Probenahmestellen bereitstellen; das ist die Aufgabe des SHK-Betriebs. Überschreitet ein Wert 100 KBE je 100 Milliliter, folgt die Gefährdungsanalyse; ab 10.000 KBE ist eine Gefahrenabwehr sofort nötig.

Ursachen sind meist zu niedrige Temperaturen (unter 60 Grad am Speicheraustritt, unter 55 Grad im Rücklauf), Stagnation in selten genutzten Leitungen und Totstränge. Der Betrieb, der die Prüfung begleitet, hat die Sanierung oft gleich mit im Auftrag.

Verwandte Begriffe

Stand 28.09.2026. Allgemeine Erklärung ohne Rechts- oder Steuerberatung; verbindlich sind Gesetz, Norm und Vertrag im Einzelfall.

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