Rechnung, Steuern & Recht

Liquiditätsplanung

Liquiditätsplanung ist die Vorschau, wann Geld eingeht und ausgeht — aus offenen Rechnungen, erwarteten Zahlungen und geplanten Ausgaben — damit der Betrieb zahlungsfähig bleibt.

Anders als die Gewinn- und Verlustrechnung zählt die Liquiditätsplanung Zahlungsflüsse, nicht Leistungen: Eine gestellte Rechnung ist erst Geld, wenn sie bezahlt ist. Grundlage sind der Kontostand, die offenen Ausgangsrechnungen mit erwarteten Zahlungsterminen, die Eingangsrechnungen und wiederkehrende Ausgaben wie Löhne, Miete, Leasing und Umsatzsteuer.

Im Handwerk sind die kritischen Punkte der Vorfinanzierungsbedarf großer Aufträge und die Umsatzsteuervorauszahlung. Abschlagsrechnungen, kurze Zahlungsziele und konsequentes Mahnen wirken direkt auf die Liquidität. Eine Vorschau über drei Monate in Wochen reicht für kleine Betriebe; entscheidend ist, dass sie wöchentlich gepflegt wird.

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Stand 28.09.2026. Allgemeine Erklärung ohne Rechts- oder Steuerberatung; verbindlich sind Gesetz, Norm und Vertrag im Einzelfall.

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