Betrieb, Personal & Kalkulation

Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag ist der Umsatz eines Auftrags abzüglich seiner variablen Kosten (Lohn, Material, Fremdleistungen) — der Betrag, der übrig bleibt, um die Gemeinkosten zu decken und Gewinn zu erzielen.

Ein Auftrag mit positivem Deckungsbeitrag lohnt sich kurzfristig, auch wenn er nach Vollkostenrechnung Verlust bringt — deshalb ist die Kennzahl nützlich für Auslastungsentscheidungen im Winter. Die Summe aller Deckungsbeiträge muss die Gemeinkosten übersteigen, sonst macht der Betrieb Verlust.

Je Auftrag ist der Deckungsbeitrag das Ergebnis der Nachkalkulation; je Kunde oder Leistungsart zeigt er, wo der Betrieb Geld verdient. Wartungsverträge haben meist hohe, Kleinreparaturen mit langer Anfahrt niedrige Deckungsbeiträge.

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Stand 28.09.2026. Allgemeine Erklärung ohne Rechts- oder Steuerberatung; verbindlich sind Gesetz, Norm und Vertrag im Einzelfall.

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